Mediation
Miteinander den Lösungsraum für Konflikte gestalten.
Lösungen finden, wo zuvor vieles ausweglos schien – Mediation hat die Kraft, das Zusammenwirken von Menschen nachhaltig positiv zu verändern. Ich unterstütze Sie dabei, diese Kraft zu nutzen.
Ich begleite Menschen und Organisationen, wenn es knirscht.
Ein Konflikt treibt Sie um. Oder die Sorge davor, dass durch Ihr organisatorisches Handeln ein Konflikt entsteht. Was ist das Unangenehme daran, worin besteht die Gefahr?
Wo Menschen zusammenwirken, gibt es Spannungen und Konflikte. Vor diesen dürfen Sie Respekt haben, aber möglichst keine Scheu. Denn: Fürchten müssen Sie einen Konflikt nur, wenn Sie ihn schlummern und schwelen lassen.
Ihr Gewinn: Lösung statt Lähmung
Als Mediatorin strukturiere ich den Prozess und gestalte den methodischen Rahmen für Ihre Konfliktklärung. Bei der inhaltlichen Lösungsgestaltung sind Sie in der Hauptrolle.
Als Konfliktbeteiligte profitieren Sie dreifach: Sie erleben sich in Ihrer Wirksamkeit und Lösungskompetenz. Sie stecken Ihre Energie gemeinsam mit Personen, die Sie möglicherweise als Herausforderung erlebt haben, in echte Zusammenarbeit. Und Sie ersparen sich die materiellen und immateriellen Kosten und Folgen nicht gelöster Konflikte.
Ich unterstütze Sie, Konflikte in Innovationen zu verwandeln.
Anlässe zur Mediation
Mediationsanlässe können so vielfältig sein wie die Konflikte und Spannungen selbst. Meist sind die Positionen bereits sehr verhärtet und die Konfliktbeteiligten haben feste Bilder voneinander im Kopf. Die Trennung von Person und Situation fällt zunehmend schwer oder gelingt nicht mehr. Solange die Beteiligten bei aller Verfahrenheit an einer konstruktiven Lösung interessiert und zu Mediation bereit sind, ist Mediation möglich.
Um Mediation einzusetzen, muss ein Konflikt jedoch nicht unbedingt weit vorangeschritten sein. Auch vorbeugend kann Mediation sinnvoll sein, zum Beispiel wenn wichtige Entscheidungen zu treffen sind oder Veränderungen anstehen, die hohes Konfliktpotential bergen.
Konstellationen einer Mediation
Mediation ist in unterschiedlichsten Konstellationen möglich. Die Person, die den Auftrag gibt, kann Konfliktbeteiligte:r oder Vermittelnde:r sein. Ich biete Mediation in diesen Konstellationen an:
- Konflikte zwischen zwei Personen im beruflichen oder privaten Kontext: Ich unterstütze Sie methodisch und mit allparteilicher Haltung dabei, Konflikte zu bearbeiten und zu lösen.
- Gruppen-/Teamkonflikte innerhalb einer Personengruppe bzw. innerhalb eines Teams oder zwischen mehreren Teams/ mehreren Abteilungen: Ich biete Ihnen einen geschützten Rahmen, um Ungereimtheiten zu entwirren und auszuräumen und ebne Ihnen den Weg, (wieder) wertschätzend miteinander umzugehen. Und im Berufskontext nachhaltig und konstruktiv zusammenzuarbeiten.
- Konfliktklärung bei Einzelpersonen als One-Party-Mediation: Ich begleite Einzelpersonen, die einen inneren Werte- oder Entscheidungskonflikt lösen möchten bzw. bei denen ein konfliktgeprägtes Umfeld (noch) nicht zur Mediation bereit ist, dabei, verschiedene Perspektiven und eine mediative Sichtweise einzunehmen und so Klarheit für das eigene Verhalten und für eigene Handlungsmöglichkeiten und Entscheidungen zu bekommen. Dieses Setting kann auch vorbereitend für eine spätere Gruppenmediation sein.
Ich bin von der positiven Kraft der Mediation überzeugt und begleite Sie vorurteilsfrei mit Respekt, Wohlwollen und Optimismus.
Was ist Mediation? – Verfahren und Haltung.
Mediation ist ein Weg, Konflikte auf wertschätzende Weise und mit guter Struktur gemeinsam mit allen Konfliktbeteiligten zu konstruktiven, für alle tragfähigen Lösungen zu führen.
Wichtige Grundsätze sind die Freiwilligkeit der teilnehmenden Parteien und die Allparteilichkeit der Mediatorin bzw. des Mediators. Anders als bei der Neutralität steht diese:r innerlich gleichzeitig auf der Seite jeder Konfliktpartei – zuhörend, Fragen stellend, in Offenheit, jeder Perspektive beim Gehörtwerden zu verhelfen.
Auf der Seite der Konfliktbeteiligten trifft dies auf Resonanz, wenn der Wille und die Bereitschaft zur Einigung bestehen.
Und wenn dies die einzige Gemeinsamkeit zu sein scheint: auf ihr lässt sich aufbauen.
Mediation ist mehr als ein Verfahren, Konflikte zu managen. Sie ist eine Haltung. Grundlage ist der Respekt vor den Mitmenschen.
Konflikte zu „haben“ ist das eine. Wie wir mit Konflikten umgehen, ist entscheidend.
Dieses „Wie“ bestimmt, wie wir Konflikte wahrnehmen und welches Lösungspotenzial sie bergen.
Es bestimmt, was wir den Konfliktbeteiligten an Handlungskraft zutrauen.
Ob sie sich als ohnmächtig oder als wirkmächtig erleben.
Dieses „Wie“ ist auch eine Frage der Organisationskultur.
Mit Mediation stärken Sie die Kultur Ihres Unternehmens.
Weil Mediation die Kraft hat, die Qualität der zwischenmenschlichen Beziehungen zu stärken.
„Katja Löhr hat mit mir gemeinsam an mehreren Mediationen als Co-Mediatorin sehr erfolgreich mitgewirkt. Die Mediandinnen haben ihre exzellente Art mit Sprache umzugehen dankbar und glücklich zurückgemeldet. Mit ihrem warmherzigen Wesen, ihrer Klarheit und ihrem Engagement erlebe ich Katja Löhr als großen Gewinn für die Welt der guten Lösungen.“

Anita von Hertel, Hamburg
Pionierin der internationalen Wirtschaftsmediation (Dr. Theo Sommer, DIE ZEIT)
Kommen wir in Verbindung.
Lernen Sie mich kennen
Sie suchen eine Mediatorin mit Herz und Verstand, die Sie mit Struktur und Empathie auch durch komplexe Konfliktgeschehen zu Lösungen begleitet?
Lassen Sie uns in einem für Sie kostenlosen und unverbindlichen Gespräch herausfinden, ob wir zueinander passen und wie ich Sie unterstützen kann. Nehmen Sie gerne Kontakt zu mir auf!
Kontakt aufnehmen
Fragen & Antworten zur Mediation
Wie läuft eine Mediation ab?
Nehmen Sie gerne Kontakt zu mir auf (über das Kontaktformular, per E-Mail oder Telefon) und wir vereinbaren kurzfristig ein Gespräch. In diesem schildern Sie mir, worum es bei dem Konflikt geht und wir prüfen, ob Mediation das geeignete Format ist, diesen zu lösen. Dieses Vorgespräch ist für Sie kostenlos und unverbindlich.
Wenn wir beide den Eindruck haben, dass ich für Ihr Anliegen hilfreich sein kann, bitte ich um vertrauliche Erstgespräche einzeln mit jeder konfliktbeteiligten Person. Diese Erstgespräche sind verlaufsoffen – eine Mediation kommt nur zustande, wenn alle Beteiligten dazu bereit sind.
Wenn alle Konfliktbeteiligten mit dem Format der Mediation einverstanden und zu dieser bereit sind, treffen wir uns zu einem ersten gemeinsamen Auftakttermin. In diesem wird es um das Sammeln und Benennen aller für die Konfliktbearbeitung relevanten Themen gehen. Diese Auftragsklärung ist das Fundament der Mediation und bezieht sich auf unsere Zusammenarbeit, vor allem aber darauf, was Sie miteinander gemeinsam klären möchten. Nach diesem Termin haben Sie bereits eine gute Vorstellung davon, was Sie in welchen Schritten angehen möchten. Ergänzungen im Laufe der Mediation sind möglich.
Mit kurzem zeitlichem Abstand zum „Sackenlassen“ – idealerweise der einen Nacht, die man über gewichtige Themen schläft – folgen dann die Schritte, um zum Kern oder den Kernen des Konfliktgeschehens zu gelangen und dieses im Sinne Ihrer gemeinsamen Lösungsfindung zu bearbeiten.
Ich orientiere mich methodisch an der ALPHA-Struktur von Anita von Hertel – eine der maßgeblichen Begründerinnen der Mediationspraxis in Europa, bei der ich meine Ausbildung zur zertifizierten Mediatorin gemacht habe.
A – Auftragsklärung: Themensammlung, Einordnung und Klärungsziel(e), findet im ersten Termin mit allen Beteiligten statt.
L – Liste der Themen besprechen und Zuhören (engl. „Listen“): Jede:r kommt zu Wort und alle hören allen zu. Je nach Komplexität des Anliegens nach einer angemessenen Pause zur Auftragsklärung bzw. am Folgetag oder an einem Zweittermin in zeitlicher Nähe.
P – Positionen auf dahinterliegende Interessen untersuchen und verstehen: Das „Herzstück der Mediation“ (Anita von Hertel). Die Beteiligten hören voneinander, weshalb bestimmte Haltungen bestimmten Personen wichtig sind und erfahren, worum es der Person jeweils eigentlich geht. In dieser Phase gibt es besonders viele Aha-Momente.
H – Heureka! Ideen werden gefunden bzw. solche aus den vorigen Punkten werden integriert. Und die besten Optionen zur Entscheidungsreife gebracht. Am Ende haben die Beteiligten zu jedem Thema mindestens eine Lösungsidee entwickelt, die allen Beteiligten zusagt.
A – Abschlussvereinbarung: Die gefundenen Lösungen werden festgehalten und Umsetzungsschritte vereinbart. Bei besonders verfahrenen Konfliktsituationen können bei Bedarf Teilvereinbarungen getroffen werden und es wird festgelegt, wie mit ggf. noch zu klärenden Teilaspekten weiter verfahren wird.
Wie viele Termine und wie viel Zeit sollten wir einplanen?
Die Erstgespräche mit jeder Person einzeln finden in der Regel telefonisch statt. In bestimmten Situationen, die wir vorher besprechen, kann dies auch ein persönliches Treffen, zum Beispiel bei einem Spaziergang sein.
Nach den Erstgesprächen kann ich eine Einschätzung zur Dauer des ersten Termins mit allen Beteiligten geben. Nach diesem ersten Termin mit allen Konfliktbeteiligten zum Mediationsschritt der Auftragsklärung kann ich eine Einschätzung über die Gesamtdauer der Mediation geben. Erfahrungsgemäß hängt die Dauer von mehreren Faktoren ab:
- wie lange ein Konflikt bereits besteht
- wie viele Personen beteiligt sind
- in welcher Beziehung die Personen zueinander stehen (z.B. Unterschiede in Hierarchie und/oder Betriebszugehörigkeit, Teilgruppenbildung u.a.)
- wie komplex die Themenlage ist
- wie groß die Konfliktkosten und Konsequenzen für die Einzelnen wären, wenn der Konflikt nicht gelöst würde
Bei komplexeren Konflikten ist es besonders sinnvoll, die Phase der Auftragsklärung terminlich kurz getrennt von den weiteren Mediationsphasen zu halten. Idealerweise findet die Phase A am ersten Tag, z.B. nachmittags statt und die Phasen L-P-H-A schließen sich am/ ab dem Folgetag an (siehe zu den Phasen auch „Wie läuft eine Mediation ab?“).
Je nach Kontext können zwischen der Auftragsklärung und den Folgephasen auch mehrere Tage liegen oder im Eilfalle nur eine Pause von mehreren Stunden.
Nach erfolgreicher Abschlussvereinbarung folgt die Umsetzungsphase. Um eine gute und nachhaltige Umsetzungsqualität zu sichern, gibt es nach circa acht Wochen und circa einem Jahr jeweils einen Evaluationstermin. Dieser dauert je nach Ursprungskonflikt meist zwischen 30 und 120 Minuten und bietet bei Bedarf die Möglichkeit, im Benehmen mit allen Beteiligten nachzujustieren.
Zwischen den Mediations- und Evaluierungsterminen bin ich als Mediatorin für jede:n Beteiligte:n ansprechbar.
Was kostet die Mediation?
Die Kosten der Mediation hängen von der Art und Komplexität des Konfliktes und seiner konfliktlösenden Bearbeitungsdauer ab (siehe auch „Wie viele Termine und wie viel Zeit sollten wir einplanen?“). Melden Sie sich gerne für ein kostenloses Kontaktgespräch mit mir. Dort informiere ich Sie gerne über die Auftragsbedingungen und meine Stunden- und Tagessätze. Und kann eine erste Einschätzung zum zeitlichen Umfang der Mediation geben.
Die Erstgespräche mit den weiteren Konfliktbeteiligten sind ebenfalls kostenfrei (bis 30 Minuten, danach berechne ich nach Aufwand). Über besondere Konditionen, etwa bei größeren Gruppen, tauschen wir uns im kostenlosen Kontaktgespräch aus.
Gerne schließen wir uns nach den Erstgesprächen nochmals kurz. Nach diesen und nach dem Auftakttermin kann ich die zu erwartenden Gesamtkosten der Mediation meist gut einschätzen.
Wo finden die Termine statt? Sind auch Online-Termine möglich?
Die Vorgespräche mit den Einzelpersonen erfolgen meist telefonisch. Es sind auch Präsenzgespräche, etwa in einem ruhigen Raum oder bei einem Spaziergang möglich.
Für die Mediationstermine mit allen Konfliktbeteiligten empfehle ich sehr, diese in Präsenz durchzuführen. Diese finden an einem Ort Ihrer Wahl statt. In besonderen Fällen sind auch hybride Termine denkbar.
Evaluationen können in Präsenz, hybrid oder online erfolgen.
Wie vertraulich ist die Mediation?
Die Inhalte einer Mediation sind grundsätzlich streng vertraulich.
Mediator:innen und alle in die Durchführung des Mediationsverfahrens eingebundenen Personen unterliegen einer gesetzlichen Verschwiegenheitspflicht gemäß § 4 Mediationsgesetz (MediationsG). Diese Vertraulichkeit gilt für alle Beteiligten wechselseitig und untereinander. Darauf verständigen wir uns gleich im ersten Kontakt.
So besteht in der Mediation von vornherein ein Schutzraum für alle Beteiligten, selbst wenn das wechselseitige Vertrauen der Konfliktparteien ggf. verlorengegangen ist und im Laufe der Mediation erst wieder sacht aufgebaut werden kann.